Eröffnung Kinderspielplatz Natternberg-Siedlung

26.07.2014 – offizielle Eröffnung des Spielplatzes in Natternberg-Siedlung

Erst mit der Katastrophe bekam das Projekt neuen Aufwind. Vor einem Jahr sprach Mechthild Beer, die damalige Vorsitzende des Kinderschutzbundes, mit Monika Raab, einer Mutter aus Natternberg-Siedlung. Diese berichtete ihr davon, dass sich die Menschen in Natternberg-Siedlung allein gelassen fühlten, als „vergessene Siedlung“. Die mediale Aufmerksamkeit galt Fischerdorf, doch auch in der Siedlung stand das Wasser zum Teil zweieinhalb Meter hoch. Der Kinderschutzbund griff in Sachen Spielplatz noch einmal an und holte sich Unterstützung vom Kreisjugendring, von den BR-Sternstunden, von den Wirtschaftsjunioren und anderen Vereinen und Firmen. Eine Eigentümerin stellte ihr Grundstück zur Verfügung, die Stadt pachtete es. Der Spielplatz konnte endlich entstehen.

Eröffnung Kinderspielplatz Natternberg-Siedlung

„Hier stand das Wasser sehr hoch, ein jeder Anwohner war geschädigt“, berichtete KJR-Geschäftsführer Martin Hohenberger. Trotzdem sind die Bewohner immer wieder von ihrer Baustelle zuhause mit Schaufeln und Schubkarren zur Spielplatz-Baustelle gekommen, die sich zu einem Gemeinschaftsprojekt entwickelte. Nach der Arbeit stellte man ein paar Bierbänke auf und tauschte sich aus, gab sich gegenseitig Mut.

Stadtteilfest

Der kleine Spielplatz in Natternberg-Siedlung, genau in der Mitte zwischen Fischerdorf und Natternberg, ist ein großes Symbol. „Mit dem Spielplatz wird gezeigt, zu was man im Stande ist, wenn man zusammenhält“, sprach Oberbürgermeister Christian Moser die Bewohner an.
Pater Norbert aus Metten gab dem Spielplatz den christlichen Segen, bevor er offiziell eröffnet wurde.

(Text: Deggendorfer Zeitung 28.07.2014, Bilder: KSB)