Verleihung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten durch den stellvertretenden Landrat P. Erl im Landratsamt

19.11.2014 – Verleihung des Ehrenzeichens des bayerischen Ministerpräsidenten durch den stellvertretenden Landrat P. Erl im Landratsamt

Die Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern ist eine öffentliche Anerkennung dieser Arbeit. In diesem Sinne hat der stellvertretende Landrat Peter Erl gestern acht Landkreisbürger ausgezeichnet. Er betonte: „Sie haben diese Ehrenzeichen mit Fug und Recht verdient, denn vieles würde ohne Ihr ehrenamtliches Engagement nicht funktionieren.“ Elena Lieb umrahmte die von Maria Prem bestens organisierte Feier im Landratsamt musikalisch.

Mechthild Beer trat 1990 dem Kinderschutzbund in Deggendorf bei, zu dem inzwischen organisatorisch auch der Kinderschutzbund Plattling gehört. 1996 übernahm sie (vorerst kommissarisch) das Amt der 1. Vorsitzenden und blieb 18 Jahre lang (bis 2014) an der Spitze. Beer steigerte die Mitgliederzahl von 85 auf derzeit ca. 190 und verbesserten damit die Einnahmesituation deutlich. Dennoch, so Erl, sei der Kinderschutzbund auf Spenden angewiesen.

„Im Landkreis gibt es über 3000 Kinder, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Ein erheblicher Bestandteil der Arbeit des Kinderschutzbundes sind die finanziellen Hilfen für diese Familien und Kinder“, fuhr Erl fort. Mechthild Beer pflege intensiven Kontakt zu Geldgebern. Ihr sei es stets ein Anliegen gewesen, die Situation der Kinder und der Familie zu verbessern. Als aktuelle Programme nannte der stellvertretende Landrat „Wohngemeinschaft für alleinerziehende Mütter und Väter mit Kindern und ein Mutter-Kind-Haus“ und das Programm Klasse 2000.
Mechthild Beer ist auch als gerichtliche Betreuerin für Kinder tätig. Erl: „In den langen Jahren Ihres Wirkens entwickelten Sie sich immer mehr zu einer Verfechterin von Kinderrechten und Kinderinteressen und zur Kämpferin gegen die soziale Vernachlässigung von Kindern. Ihr Anspruch war es, jederzeit erreichbar zu sein für Frauen und Kinder in Not. Für den Kinderschutzbund in Deggendorf waren Sie die Seele und der Motor.“
(Auszug Bericht DZ vom 20.11.2014, Foto KSB)